11.07.2009: Die Wikinger

  • Gesamtkilometer: 102041
  • Tageskilometer: 261
  • Reisekilometer: 4037

Nachdem wie bei Zeiten aufgestanden sind, übrigens im leichten Regen, ging es um dreiviertel zehn nach Steinkjer in das Egge-Museum. Dort waren die Wikinger,  für ein Wochenende im Jahr, wieder lebendig geworden! 😉 Es gab leckeres zu Essen (Elchgulasch aus einem großen Feuerkessel, selbstgebrautes (leider alkoholfreies) Bier, Waffeln mit verschiedenen Marmeladen,…) und etliche Zeugs zum kaufen. Aber auch Musik und Wikingerwettkämpfe. Echt lustig, womit sich die Alten so ihre Zeit vertrieben haben.

Danach war mal wieder Kilometer angesagt, zumal wir dann die E6 auch schon kannten. So ging es bis Trondheim, danach dann die E39. Wobei Die für ein Stück wegen Aufräumarbeiten gesperrt ist. So hat es uns bei der Suche nach einem Zeltplatz irgendwo ins Hinterland verschlagen! 😉 Neee, wir wissen noch wo wir sind (dank Navi). In der Nähe von Svorkmo, Rønningen Camping, drei Wohnwagen, ein Zelt und eine besetzte Hütte, so mögen wir das. Dazu kommt noch, dass der rauschende Bach direkt unter uns fließt, wo die Angler ihr Glück versuchen.

 

Die gefahrene Strecke:

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10.07.2009: Zwischen Fisch und Fleisch

  • Gesamtkilometer: 101780
  • Tageskilometer: 405
  • Reisekilometer: 3776

Geweckt wurden wir durch einen leichten Regen, der auf unser Zelt fiel, so dass wir schon gegen halb Elf von dem Platz losgefahren sind, bei 15 Grad immer die E6. Kathrin fuhr wieder.

An der Marmorslottet haben wir dann einen Wanderhalt eingelegt. Sie liegt ca. 25km abseits der E6, teilweise über Schotterpisten zu fahren aber gut zu erreichen, wenn man weiß dass sie dort ist, denn einen Wegweiser von der E6 gibt es (zum Glück) nicht. So hielt sich die Anzahl der Besucher in Grenzen. Über einen recht anspruchsvollen Weg, weil man doch gut über steile Steinanhäufungen klettern musste. Dafür ist es auch recht schöner Wasserfall durch marmorähnliches Gestein.

Danach fuhr ich dann den Rest, immer die E6 entlang, wir wollten ‚Kilometer’ machen. Einen kleinen Zwischenstopp am Laksforsen, wo die Lachse einen Wasserfall hochspringen sollen, wenn sie auf Tour in ihre Leichgründe sind. Nur waren sie es aber zu dieser Jahreszeit nicht. Trotzdem recht schön anzusehen. Nur die Touribusse waren mal wieder ‚im Weg’.

Weiter ging es dann auf der Suche nach einem Nächtigungsplätzchen, gefunden hatten wir es dann in Grong, Langnes Familiecamping. Das Zelt durften wir noch im Trocknen aufbauen, dann fing es aber zu regnen.

Dann ging es ums Essen machen. Wir hatten verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Schafe vom  Wegesrand, Kühe von der Strasse oder auch Junghase! 😉

Genommen haben wir dann: Hvalbeef und Seifilet. Lecker! 🙂

 

Die gefahrene Strecke:

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09.07.2009: Ab in die Wärme

  • Gesamtkilometer: 101375
  • Tageskilometer: 293
  • Reisekilometer: 3371

Gestartet nach gründlichem Ausschlafen sind wir dann gegen 11 Uhr, rechtzeitig um schon wieder auf´s Wasser zu kommen, um den Landweg etwas abzukürzen. Wir wollten die Fähre um 11:45  von Lødingen nach Bognes erreichen und haben dann für die Ein-Stunden-Überfahrt auf der MF Hamarøy 223 NOKs bezahlt. Und das alles bei strahlendem Sonneschein, fast Windstille und guten 16-20 Grad! Schöööön! 😉

Danach sind wie die ganze Zeit die E6 gen Süden gefahren. Einen schönen Platz zum Picknicken fanden wir bei Helleristninger (in der Nähe von Tømmerneset). Da hat ein Gletscher ganze Arbeit geleistet und den Felsen picknickfreudlich glatt geschliffen. 😉

Einen Tank- und Essenfassenstopp in Fauske gab es auch.

Und die E6 weiter gen Süden. Dabei zwangsweise den Polarkreis erneut überschritten. Man gibt es viel Krimskrams in dem Shop dort im Polarkreiszentrum, ist aber auch notwendig, denn die Japaner kaufen einfach alles! 😉

Nachdem wir die Hochebene (684m Höhenmeter) hinter uns gebracht haben, fanden wir einen sehr schönen Zeltplatz auf dem Krokstrand-Campingplatz, wo wir in ‚Wärme’ (18 Grad) und bei Sonnenschein unser Zelt aufstellten. Leider hat es sich jetzt zugezogen und die Wärme der Sonne fehlt auch, mal sehen wie lange wir es außerhalb des Zeltes aushalten.

 

Die gefahrene Strecke:

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08.07.2009: Hval

  • Gesamtkilometer: 101082
  • Tageskilometer: 150
  • Reisekilometer: 3078

Morgens das übliche Programm: Aufstehen, Frühstücken und zu dem Whale-Watching-Treffpunkt fahren, die Strecke kenn ich jetzt schon fast auswendig. 😉

Auch das Übliche: Warten auf die nächsten Informationen, ob das Schiff nun fahren wird oder nicht. Um 11:15 durften wir dann erstmal die Wal-Informations-Tour mitmachen, da gab es u. a. ein echtes Wal-Skelett zu sehen, welches 1996 als totes Tier an den Andenes-Strand gespült wurde und viele Informationen über den Pottwal an sich.

Danach war dann wieder warten angesagt. Der Kapitän des Schiffes wollte erst um 14 Uhr Bescheid geben, ob wir fahren würden. Die See ist eben immer noch recht wellig. Also wieder die Füße vertreten.

Aber dann hieß es endlich: Ja, wir fahren! Und der Kampf am Tresen für die Tickets begann. Zum Glück haben wir sie recht schnell bekommen, dann gleich zum Anleger gefahren und uns wetterfest angezogen.

Das Schiff, die MS Rheine, kann dann von der Erkundungstour zurück, gegen 10 vor Drei und wir hätten einsteigen können, wenn nicht eine Liste gefehlt hätte, die dann eine halbe Stunde später kam. Also dann an Bord.

Während des Ablegens wurden dann noch Sicherheitsinformationen bekannt gegeben (Schwimmweste, Rettungsinseln, Toiletten, K-Tüten,…) und los ging es aus den Hafen raus. Das Meer wurde merklich welliger….. bei den Ersten ging auch die Essenwiederaufarbeitung schon los.

Ansonsten war die Fahrt zum dem Kontinentalgraben, wo die Pottwale ihr Nahrung in der Tiefsee fangen sehr schön, bei Sonnenschein und 10 Grad bei Windstärke 8. Am Besten war es oben auf dem Vordeck, freie Sicht und ordentliches Geschaukel. Schräglagen von ca. 30 Grad waren immer wieder drin und einige Male schwappte auch die Brandung über die Seitenwand.

Wir wurden an Board gut versorgt, es gab Kaffee, Tee und Kekse und auf der Rückfahrt heiße Gemüsebrühe und ein Brötchen.

Nach ca. 45 Minuten Fahrzeit haben wir dann das Zielgebiet erreicht, die Fahrt wurde verlangsamt und die Sonargeräusche (Klicks) der Wale auf die Bordlautsprecher gegeben. Kurze Zeit kam er dann sehr sehr nahe, an dem Schiff, aus der Tiefsee nach oben um Luft zu holen: Der Pottwal Glenn!

Zuerst wie gesagt sehr (zu) nahe am Schiff, so dass sich Glenn erschrocken haben muss, jedenfalls ist er untypisch wohl gleich wieder kurz abgetaucht um dann auf der andere Seite des Schiffes wieder in normaler Entfernung aufzutauchen.

Dann tauchte er wieder ab, auf Beutezug. Und eine halbe oder auch dreiviertel Stunde später sahen wir wieder einen Wal. Es war wieder Glenn! Die Instruktoren erkennen die Wale an den Mustern an der Fluke (Schwanzflosse) und Glenn an dem weißen Fleck auf dem Rücken.

Danach ging es dann wieder zurück in den Hafen, die K-Tütenfraktion wurde immer mehr. Das blieb uns, besonders Kathrin, danke der Pharmaindustrie erspart. 😉

Angekommen und auch wieder froh festen Boden unter den Füssen zu haben, setzten wir uns in den Sori um uns aufzuwärmen und einen Campingplatz zu finden, sind dann also die RV82 wieder zurückgefahren, um dann bei Sortland auf die RV85 weiter zu fahren. Kurz bevor sie die E10 triff haben wir einen Platz gefunden, den Gullesfjordbotn Campingplatz. Ein Platz an einem Fjord mit schneebedeckten Bergspitzen rundherum. Das Zelt haben wir bei Windstille aufgebaut, uns dann frisch gemacht und ins Bett gehüpft, jetzt ist es halb Zwölf, Augen zu.

 

Die gefahrene Strecke:

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07.07.2009: Umzug 2 nach 7

  • Gesamtkilometer: 100932
  • Tageskilometer: 45
  • Reisekilometer: 2928

Zielzeit war so gegen 10 Uhr abzufahren nach Andenes zum Whale-Watching, was wir auch so geschafft haben.

In Andenes dann direkt zum Treffenspunkt, was auch gleichzeitig Ticketverkauf und Information ist. Es standen viele Autos rum und das Wetter war auch besser als gestern, also waren wir in voller Hoffnung rein in die Info und: Grosses Durcheinander und viel Gerede. Also zum Info-Tresen und nachgefragt: Nix ist mit Touren heute, Wetter ist immer noch zu schlecht. 🙁 🙁 🙁

Eventuell würde es sich heute Abend gegen 19 Uhr etwas ergeben, aber nichts Genaueres weiss man nicht. Und auch die Liste für das Schiff um 19 Uhr war schon voll, auf gut Glück da extra wieder hin fahren hatten wir auch keine Lust.

Also was nun? Nach kurzer Gedankenfindung, also für Morgen wieder um 13 Uhr eingeschrieben und beschlossen einen Tag hier zu bleiben und zu entspannen.

Jetzt stellte sich nur noch die Frage der Unterkunft. Ins Zelt wollten wir eigentlich nicht, weil es ja eben immer noch recht stark windete, also wieder eine Hytta oder so was. Nach einigem suchen sind wir dann wieder im Staves-Camping gelandet wo wir dann die letzte (!) Hytta bekommen haben und das schon um 13 Uhr. Schwein gehabt! Also sind wir mit einem kleinen Umweg von Appartement 2 in die Hütte 7 umgezogen. Macht so auch nicht jeder! 😉

Und dann eben entspannt, ein bisschen Strandwandern, ein bisschen Sport, ein bisschen INet und ein bisschen Grillen!

 

Die gefahrene Strecke:

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06.07.2009: Vesterålen die 2. & Komfort

  • Gesamtkilometer: 100887
  • Tageskilometer: 182
  • Reisekilometer: 2883

Nachdem wir gestern Abend ja schnell ins Auto und in die Schlafsäcke geflüchtet waren, hatte ich zu vor den Eingang durch die Heckklappenöffnung mit einer Decke verhangen, so dass es nicht mehr reinziehen konnte. Zuerst hatte ich beim Einstieg noch die Standheizung an, damit uns wieder warm wurde, dann ging es die Nacht über ohne diese. Die Klappe wollte ich nicht zu ziehen (was ja möglich wäre), die Klappe hat das Zelt noch weiter stabilisiert, zum Glück, den ich der Nacht wurde es noch windiger. Aber wir haben alles überstanden und sind nach einem schnellen Frühstück im Zelt und aufwendigen Abbau (damit nichts wegfliegt) wieder schnell von diesem Campingplatz geflüchtet.

Warum wir eigentlich so abgelegen gecampt haben? Diese Frage habt ihr euch sicher schon gestellt (hoffentlich). Na wir wollten mal wieder Whale-Watching machen, aber bei dem Wellengang und den Jollen die dort rum standen haben wir uns das verkniffen, wir wollten ja kein Fish-Feeding machen ;). Aber die sind auch nicht gefahren, weil es eben zu wellig war.

Die vielfotografierte oktogonale Kirche in Dverberg mussten wir auch ablichten.

Deswegen sind wir ja heute nach Andenes gefahren, einem zweiten Punkt in Norwegen, wo so etwas angeboten wird. Die größeren Schiffe sind aber auch heut hier nicht gefahren, mal sehen, ob sie es morgen machen. Wenn nicht, dann eben nicht und wir fahren weiter, aber angemeldet sind wir schon mal.

Danach stellt sich die Frage des Platzes für die Nächtigung. Die drei Campingplätze in der Nähe von Andenes sind eigentlich alle wunderschön, wenn es nicht so winden würde. Und schon wieder so eine Nacht mit solchen Wind wollten wir eigentlich nicht haben.

Und die Hyttas und andere Roms sind ja ziemlich teuer, so zwischen 860 und 1050 NOK (100-120 Euro), das wollten wir uns ja auch nicht antun. Aber der letzte Campingplatz Stavecampimg hat dann noch ein kleines Appartement für uns frei gehabt, für annehmbare 400 NOKs. Mal wieder feste Mauern und keinen Wind: So zum ‚durchatmen’ 😉

Und der Strand  hier ist nicht schlecht. Da musste ich gleich mal meine neue Wind-und-Wasser-Feste Jacke ausführen (wie Kathrin übrigens auch).

 

Die gefahrene Strecke:

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05.07.2009: Vesterålen

  • Gesamtkilometer: 100705
  • Tageskilometer: 244
  • Reisekilometer: 2701

Losgefahren sind wir vom Campingplatz so gegen 11:15, nachdem wir im Zelt gefrühstückt hatten, weil es windete ziemlich stark. Dazu war es noch sehr frisch, so 9 Grad, in der Nacht wahrscheinlich noch weniger.

Gefahren sind wir wieder die E10, es kamen uns sehr viele Busse entgegen, mit Nummer (gesehen bis 23) in der Frontscheibe. Dies kam uns schon sehr bekannt von Island vor und bei Storeid sahen wir des Rätsels Lösung: ein Kreuzfahrtschiff, ein riesen Pott, hatte dort geankert und lies ihre Passagiere auf die Lofoten los.

Wir fuhren dort mal ein bisschen im Kreis, mal ein bisschen das Hinterland auf der 818 untersuchen.

Svolvær haben wir auch gesehen, ein netter Hafen, wird aber sehr auf Tourismus umgebaut.

Danach sind wir bis kurz vor Fiskebøl die E10 gefahren, wie üblich viel Landschaft. Dort nahmen wir mal zur Abwechslung die Fähre MF Sigrid nach Melbu für 30Min und 121 NOK.

Inzwischen hieß die Gegend nicht mehr Lofoten sondern Vesterålen.

Nach etlichen Versuchen einen Zeltplatz auf einen der wenigen Campingplätzen zu finden (die meisten sind nur für Wohnmobile), haben wir dann in Stø einen direkt am Hafen gefunden. Aufbau des Zeltes ging nur mit Hilfe eines anderen Zelters (aus Holland), der Wind wehte hier so stark, es wäre uns immer wieder weggeflogen. Aufgrund der Kälte (7 Grad) und des Windes sind wir recht schnell ins Auto geflüchtet. Ich denke es wird die erste Nacht werden, wo auch mal die Standheizung zum Einsatz kommen wird.

 

Die gefahrene Strecke:

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04.07.2009: Lofoten

  • Gesamtkilometer: 100461
  • Tageskilometer: 55
  • Reisekilometer: 2457

So, um 7:00 klingelte der Wecker, denn wir wollten ja nicht wieder die Fähre verpassen. Um 7.45 war dann alles, ohne Frühstück, eingepackt, denn wir wollten ja nicht wieder die Fähre verpassen. 😉 Um 8:00 standen wir dann in der ersten Reihe an der Fähre, denn wir wollten ja nicht wieder die Fähre verpassen. 😉 😉 Um 9:45 ging es dann los, die vorreservierten Fahrzeuge fuhren auf die Fähre und dann standen da ja noch ein großer Schwerlasttransporter mit Steinen beladen und ein riesiger Muldenkipper. Aber wir waren guter Hoffnung, denn wir wollten ja nicht wieder die Fähre verpassen. 😉 😉 😉 Gegen 10:00 war es dann soweit, wir fuhren auf die Fähre, Wir verpassten sie also nicht wieder!!!! 🙂 Aber leider gab es wieder ein armes Sch… diesen Morgen, der es nicht mehr schaffte. Und die Nächste fuhr erst wieder um 15:00.

Auf der Fähre war es dann relativ langweilig, viel Wasser um uns herum. Aber auch ein Wellen, naja der echte Seefahrer würde wahrscheinlich eher sage, die See war leicht kräuselig, aber jedenfalls sorgten die Wellen für die lustigen Laufversuche einiger Landratten. 😉 Und einige K-Tüten wurden auch benutzt.

Wie wir dann im nachhinein erfahren haben, soll es bei der Mitternachtsfähre dann zeitweise richtig zur Sache gegangen sein, so dass auch erfahrene Fährenfahrer(innen) öfters das Klo aufsuchen mussten. Da haben wir ja noch mal Glück gehabt.

Gegen 13:25 sind wir dann in Moskenes angelandet und haben uns gleich auf den Weg nach Å (den Ort mit dem kürzesten Namen auf der Welt) gemacht. Aber leider sind nicht nur wir auf diese Idee gekommen, sondern anscheinend alle anderen Norwegen-Touristen auch, der Ort ist so was von auf Tourismus inzwischen eingestellt, dass es eigentlich keinen Spaß macht dort zu Verweilen. Es muss aber mal ein schönes kleines Dörfchen gewesen sein, wie man an so manchen alten Haus noch erkennen kann.

Wir sind dann die E10 Richtung Norden gefahren (anders geht es auch nicht von Å aus), wo die E10 dann immer an der Küste entlang führt, bzw. leider führte, denn inzwischen sind da einige Tunnel dazu gekommen und die alte Straßenführung wurde für Autos gesperrt.

Gegen 16 Uhr erreichten wir etwas abseits gelegen unseren ersten richtigen Strand bei Fredvang. Wenn es so ca. 20 Grad wärmer wäre, könnte man sich diesen Strand auch in der Südsee vorstellen, aber bei 10 Grad und einer steifen Briese mochte keiner ins noch kältere Wasser steigen.

 

 

 

 

 

 

Noch bisschen auf der E10 gefahren haben wir einen sehr sehr sehr schönen Campingplatz gefunden, direkt über einen breiten und langen Sandstrand am Meer, Skagen Camping. Wenig Camper hier und alles ganz neu! Echt gut hier.

Mal sehen wie der Abend am Meer in der Mitternachtssonne so zu Ende geht…..

 

Die gefahrene Strecke:

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03.07.2009: Strand & Salz & Tunnel & Ein Satz mit X

  • Gesamtkilometer: 100406
  • Tageskilometer: 176
  • Reisekilometer: 2402

Nach einem Frühstück im Zelt trotz Sonnenschein (wegen dieser Fliegen), trockneten wir noch schnell unser Zelt, den es hatte kurz zuvor kurz geregnet und sind dann die RV17 weiter Richtung Bodø gefahren.

Zwischendurch gab es wieder viel Landschaft zu sehen, so den Svartisen-Gletscher, auch hatten wir unseren ersten Sandstrand bei Storvik gefunden. Ein paar Muscheln mussten ‚dran glauben’.

 

 

 

 

 

 

Die Anzahl der Tunnel ist auf dieser Strecke auch nicht schlecht, zwischen 1,8 km und 7 km Länge war alles dabei.

Und wir haben die weltweit größten (Salt-)Straumen gesehen, was da so an Wasser umher fließt! Und ein Paar Schlauchboote voll mit Touristen in Überlebenskleidung (!) die sich das Strudeln ganz nah angucken wollten. Die waren so richtig voll ausgekleidet worden, mit wasserdichten Anzügen und Tauchermasken, Schwimmwesten und so ein Zeugs. Wird wohl schon mal der eine oder gekentert sein!

Wir wollten gegen 15.00 so im Hafen sein, damit wir die Fähre von Bodø nach Moskenes pünktlich erreichen. Dies gelang uns auch nach ein bisschen Einkaufen und Tanken.

Also stellten wir uns brav in die entsprechende Reihe rein und warteten. Inzwischen wurde die Fähre (16.30) nach Røst abgefertigt, leider passten dort nicht alle Übersetzwilligen in die Fähre, war auch nicht so groß der Kahn, und diese mussten dann bis nach Mitternacht warten, damit sie dort hin kamen. Diese armen Sch…., ähm Leutchen, dachte ich so bei mir.

Dann kann unsere Fähre! Zwei, dreimal schaute ich hin. Das soll unsere Fähre sein? Da passen nicht mal ansatzweise alle Fahrzeuge die hier rum standen drauf! Aber der Kassierer war frohen Mutes als ich ihn darauf ansprach. Na ja, abwarten, ändern können wir es sowieso nicht. Die Ladeleute gaben sich wohl sehr viel mühe, jedenfalls gingen mehr Fahrzeuge in die Fähre als ich gedacht habe. Aber leider nicht ganz so viele, wie ich durch leerer werdenden Reihen gedachte habe, denn ein Fahrzeug vor uns wurde mal wieder Stopp gesagt. Nicht schon wieder!!!! Und die nächste Fähre fährt erst wieder um 0:45!!! Diese, ähm wir armen Sch…..!!!

Nachdem wir uns unser Geld wiedergeholt hatten und unsere Ärger über die verschenken über 2 Stunden Wartezeit etwas verflogen war sind wir ein kleines Stück durch Bodø gefahren und haben uns für die Nacht auf dem Campingplatz Bodøsjøen Camping eingemietet. En bisschen gegrillt und einen Plan für morgen geschmiedet, wir wollen auf die Lofoten!

Gute Nacht! 🙁 😉

 

Die gefahrene Strecke:

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02.07.2009: Fähren & Polarkreis

  • Gesamtkilometer: 100230
  • Tageskilometer: 163
  • Reisekilometer: 2226

Wir haben erstmal alle anderen Campingplatzbesucher sich auf den Weg machen lassen und sind dann auch aufgestanden! 😉

Kurz vor halb zwölf sind wir dann wieder, wie auch sonst den ganzen Tag, die RV17 gefahren. Um halb eins dann die Fähre MF Petter Dass von Levang nach Nesna (115 NOK) für den Weg über das Wasser benutzt. Danach gab es dann eine sehr schöne Landschaft mit vielen Bergen und Wasser. Hier fuhr Kathrin schon wieder (wie gestern auch schon, ein Stück), ich glaube ich muss mir bald einen eigenen Sorento zulegen! 😉

 

 

 

 

 

In Kilboghamn war dann mal wieder eine Fähre angesagt, nach Jektvik für 196 NOK. Macht echt Spaß, wenn die Schranke genau vor einem wieder runter geht, weil die Fähre voll ist und man eine Stunde dann warten muss. Dafür bekamen wir dann die Einsatzfähre MF Røtinn, eine etwas größere Nussschale, eine Binnenfähre oder so was…. Na ja, war kein Wetter draußen, also sind wohlbehalten dann über den Polarkreis geschippert.

Auf der folgenden Etappe gab es mal wieder nicht viel zu sehen, also sind wir durchgefahren und um wieder eine Fähre zu nehmen, eine kleine Tour von Ågskardet nach Forøy für 81 NOK 10 Minuten schaukeln lassen.

Gleich danach ging es zum dem Campingplatz Furøy Camping, der sehr schön gelegen auf der anderen Seite des Hafens direkt am Wasser ist und einen ordentlichen Eindruck macht. Fast schon zu groß für unseren Geschmack, dafür mit einem herrlichen Panorama. Und vielen, sehr vielen, wirklich sehr sehr sehr vielen kleinen gemeinen Fliegen, die auch noch ‚beißen’ können. Hat uns echt ein bisschen diesen Campingplatz vermiest.

So dann die erste Nacht nördlich des Polarkreises……

 

Die gefahrene Strecke:

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Reisen – Sorento-Modifikationen – Offroad – Sorento-Treffen